14. Februar: Bauarbeiten gehen weiter

Auf dem Areal „Tor zur Stadt“ an der Bahnhofstraße sind seit dieser Woche in den Baugruben Bagger und schwere Fahrzeuge bei der Arbeit. „Jetzt gehen die Bauarbeiten für das Tor zur Stadt sichtbar voran. Bald werden die Gruben verschwunden sein und die Hochbauarbeiten können beginnen“, freut sich Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Der Investor geht für diese Maßnahme in Vorleistung, weil er weiterhin das Projekt realisieren und den Zeitplan einhalten möchte.

 

Im Auftrag des Investors, der May-Gruppe aus Schleswig-Holstein, beräumt die Herzog-Bau GmbH aus Tüttleben beide Baugruben. Das heißt, wild gewachsene Bäume und Büsche und auch der Unrat, der sich dort im Laufe der Jahre angesammelt hat, wurden beseitigt. Außerdem werden Wasserlachen trocken gelegt. Dazu wurden für die Baufahrzeuge separate Rampen angelegt. Im nächsten Schritt wird in den Gruben die Schicht, die das Grundwasser leitet, fachgerecht aufgebaut und abgedeckt. Danach können beide Gruben mit Erde aufgefüllt und verdichtet werden. Geplant ist, diese Arbeiten bis Ende März abzuschließen. Als nächstes folgt die Sanierung der restlichen, mit Schadstoffen belasteten Bereiche (der Steg zwischen den Baugruben und die Fläche des ehemaligen Stadtbusbahnhofes).

 

Die Arbeiten werden von der Unteren Bodenschutzbehörde und der Unteren Abfallbehörde fachlich betreut. Auch die Untere Naturschutzbehörde wurde einbezogen.

8. Januar 2018: Investor beginnt mit ersten Arbeiten auf dem Areal an der Bahnhofstraße

Auf dem Areal des ehemaligen Stadtbusbahnhofes beginnen in dieser Woche die ersten Bauarbeiten. Damit wird nach mehrjährigem Stillstand erstmals wieder auf dem Areal „Tor zur Stadt“ am Ort gearbeitet. „Wir sind sehr froh, dass der Investor nach langer Vorbereitungszeit nun mit den tatsächlichen Bauarbeiten beginnen kann und das Projekt vorankommt“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

 

Im Auftrag des Investors für das Projekt „Tor zur Stadt“, der May-Gruppe aus Schleswig-Holstein, werden zuerst die beiden alten Gebäude – der einstige KVG-Pavillon und das KVG-Werkstattgebäude – abgerissen. Die erforderlichen Genehmigungen dafür liegen vor. In den letzten Tagen wurde dies mit dem Trennen der Gasanschlüsse und dem Ausbau von Fenstern, Türen und Inventar bereits vorbereitet. „Bis Ende Januar sollen beide Gebäude komplett zurückgebaut sein“, sagt Dr. Christian Kolb von der May-Gruppe.

 

Anschließend beginnt die Räumung der beiden Baugruben. Dabei wird auch der Grundwasserleiter verfüllt. Diese Arbeiten werden von der Unteren Abfallbehörde bei der Stadtverwaltung fachlich betreut. Ebenso sind die Denkmalschutzbehörde (wegen des Pavillons) und die Naturschutzbehörde (wegen artenschutzrechtlicher Aspekte) einbezogen. Bis voraussichtlich Mitte März werden diese Arbeiten dauern. Danach folgt im Hangbereich der Bau einer Bohrpfahlwand, um anschließend mit den Arbeiten zur Bodensanierung beginnen zu können. Verläuft alles wie geplant, kann von Mitte Mai bis Ende August die Bodensanierung in Angriff genommen werden. Neben der Gesamtsanierung des Erdreiches auf dem einstigen KVG-Gelände sind auf dem schon bearbeiteten Areal im Bereich der Müller- und der Waldhausstraße auch noch Restflächen wegen Altlasten zu sanieren. „Wir sind optimistisch, dass wir das Fachmarktzentrum auf dem Areal ,Tor zur Stadt‘ zum Weihnachtsgeschäft 2019 eröffnen“, betont Dr. Kolb.